Einrichtung einer neuen Raumzone für Kasse, Abonnentenbetreuung und Buchhandlung
Bismarckstraße 35, 10627 Berlin
Im Erdgeschoss-Foyer der Deutschen Oper Berlin befanden sich in der Ausgangssituation Einzelmöbel der 60er Jahre. Die einfachen Schreibtische und Sideboard-Module im schlichten Stil der Nachkriegsmoderne wurden in einen neu geplanten Raumbereich zwischen Eingang und Garderobe integriert. Die Sideboards mit verglaster Auslagenfläche wurden aufgearbeitet, umkonstruiert und jeweils an ein Rückwandpaneel mit zwei Regalböden gekoppelt. Die Schreibtische fanden ihren Platz in einer neu konzipierten Raumzone, die Verlagsbuchhandlung, Abonnentenbetreuung und Kassentheke zusammenfasst. Quasi als Funktionsinsel ist dieser Bereich nun in dem fließenden Foyerraum über einem niedrigen Podest mit Fußbodenheizung errichtet und enthält vier PC-Arbeitsplätze, Stauraum für technische Geräte, Ordner etc. und einen in den Foyerraum auskragenden Beratungstisch. Als audio-visuelle Informationsquelle entstand ferner eine frei im Raum stehende rechteckige Säule mit integriertem PC, zweiseitig ausgestattet mit Touchscreen-Bildschirm, Kopfhörern und Prospektboxen aus Plexiglas.
Bei der Gestaltung der neuen Raumelemente wurde die markante Querfurnierung mit Teakholz aufgenommen, die den Innenausbau und das Mobiliar der Deutschen Oper prägt. An den Außenwänden der Funktionsinsel wechseln horizontale Streifen aus weißem Schleiflack und kantige Teakprofile. Sämtliche Nutzflächen sind mit lichtgrauem HPL (High Pressure Laminate) beschichtet. Im Innenbereich der Funktionsinsel sind rundum Kabelkanäle verblendet eingefügt.
In allen Projektstadien arbeitete das Paschen-Team eng mit den verantwortlichen Mitarbeitern der Deutschen Oper zusammen.
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